Sara Tavares wird 1978
als Kind Kapverdischer Eltern in Lissabon geboren. Sie wächst bei einer
älteren Portugiesin auf. Mit 15 Jahren gewinnt sie die beiden
wichtigsten Gesangswettbewerbe in Portugal, den RTP Song Contest und die
nationale Ausscheidung zum Eurovision Song Contest. Sie vertritt Portugal
1994 in Dublin und erringt mit dem Lied „Chamar A Música“ den achten Platz.
Nach diesem ersten
Erfolg, tritt sie in verschiedenen Fernsehsendungen auf und gibt Konzerte
inner- und außerhalb von Portugal und schließlich auch erstmals in Kap
Verde, dem Land ihrer Eltern. 1996 nimmt sie mit „Sara Tavares & Shout” ihr
erstes Album auf.
1998 legt Sara vorerst
eine Pause bei ihren Auftritten ein, um sich ausgiebig mit westafrikanischer
Musik zu beschäftigen. Sie reist zu diesem Zweck in verschiedene
afrikanische Länder.
Ende 1998 entscheidet
sie sich, das Album „Mi Ma Bô” aufzunehmen. Produziert wird dieses Album
von Lokua Kanza, einem in Paris lebenden Musiker und Produzenten aus Kongo,
der bereits mit so bedeutenden afrikanischen Künstlern wie Ray Lema, Manu
Dibango, Papa Wemba, Miriam Makeba und Youssou N’dour gearbeitet hat. An
diesem Album ist Sara Tavares auch erstmalig als Komponistin und
Mitproduzentin beteiligt.
Das Album „Mi Ma Bô”
erscheint 2001 mit Liedern in portugiesischer, englischer und kreolischer
Sprache. Das Album erreicht in Portugal Goldstatus und findet auch
Anerkennung im Ausland.
Im Februar 2006
erscheint das Album „Balancê“.
