Terezinha Araújo
Terezinha Araújo verbringt ihre Kindheit in Conakry (Guinea),
wo ihre Familie im Exil lebt. Schon früh beginnt sie Mornas und Coladeiras
zu singen. Bei einem Auftritt in Conakry wird sie von Miriam Makeba
entdeckt, die sie nun fördert.
1972 tourt Terezinha durch den Senegal, Gambia und Mauretanien
und tritt 1973 beim internationalen Festival der Jugend in Berlin an der
Seite von Miriam Makeba auf. Bei diesem Festival erhält sie eine
Auszeichnung als jüngste Künstlerin.
Im September 1973 geht Terezinha in die Sowjetunion, in die
Stadt Iwanowo und besucht dort ein internationales Internat. In dieser Zeit
nimmt sie an zahlreichen kulturellen Projekten teil und hat schließlich auch
einen Auftritt im größten Veranstaltungsraum Moskaus. In Moskau studiert sie
Pädagogik, gründet und leitet das afrikanische Ballett und wird zum Vorstand
der Studenten aus Cabo Verde und Guinea-Bissau gewählt.
Nachdem sie bereits 1975 wieder Cabo Verde besucht hatte,
kehrt Terezinha 1985 endgültig in die Heimat zurück und übernimmt im
Ministerium für Bildung und Kultur die Pädagogische Koordination der
Vorschulen und Kindergärten.
Anfang der 1990er
Jahre ist Terezinha Gründungsmitglied
Simentera und Sängerin dieser Gruppe.
Mit Simentera hat sie bereits 4 Alben veröffentlicht. 2003 erscheint ihr
erstes Soloalbum "Nôs Riqueza".

(Quelle: www.malagueta-music.com)